Zum Schutz vor Manipulation und Spionage an Ausweislesern
Der Einsatz von Zutrittskontrollsystemen und Alarmanlagen-Scharfschalteinrichtungen dient vorrangig dem Schutz von Objekten. Ein Gebäude oder Gebäudeteil soll nur für berechtigte Personen zugänglich sein. Hierfür werden Ausweisleser und Ausweise unterschiedlichster Art verwendet (Magnetkarte, berührungslose Lesung, Biometrie ...), die die Verknüpfung Person/Berechtigung ermöglicht.
Da sich diese Komponenten in einem zugänglichen/öffentlichen Bereich befinden können, wurde der Sicherheitslevel hinsichtlich Kopierschutz des Ausweises und Abhörsicherheit während des Lesevorgangs, ständig verbessert. Weitaus weniger Beachtung hat jedoch der Schutz der Datenübertragung zwischen Leser und Auswerteeinheit erfahren, obwohl nahezu jedes Leseverfahren eine öffentlich zugängliche Leseeinheit benötigt.
Das GSI (Getonik Security Interface) sichert genau diese Schwachstelle optimal ab - für alle Standard-Leser-Datenprotokolle! Das schutzrechtlich gesicherte GSI-Verfahren verwendet ein verschachteltes Krypt(AES)- und Randomisierungsverfahren zur Verschlüsselung des Datenverkehrs und überwacht diesen ständig auf Plausibilität. Zusätzlich verfügt das GSI an der Leserseite über Lagesensoren und Sabotagekontakte. Ein Manipulations-Angriff wird somit nicht nur verhindert, sondern auch sofort erkannt und gemeldet.